Islay

Von Islay (sprich: "Ei-La") kommen sehr ausgeprägte Whiskys. Sie gehören zu den charaktervollsten und besten Single Malts. Die vorgelagerte Insel im Westen Schottlands ist ungeschützt dem Atlantik ausgeliefert, gepeitscht von Wind und Regen der Inneren Hebriden. Dazu hat die Insel dunkle Torfböden. Auf der 40 Kilometer langen Insel gibt es acht Brennereien: Lagavulin, Laphroaig, Ardberg, Port Ellen, Bowmore, Bunnahabhain, Bruichladdich und Caol Ila.

Die Insel Islay ist nach Speyside das zweitggößte Whisky Produktionszentrum Schottlands. Von den acht auf Islay befindlichen Brennereien sind noch sechs in Betrieb. Die Whiskys aus dem Süden (Laphroaig, Lagavulin, Ardbeg) haben alle einen sehr individuellen, torfig-salzigen Geschmack, für den Islay so berühmt ist, während die Whiskys im Norden (Caol Ila, Bunnahabhain) doch eher an das Highland-Aroma angelehnt sind, obwohl sie gerade mal 20 Kilometer (Luftlinie) vom Süden entfernt sind. Dazwischen gesellen sich Bowmore und Bruichladdich, die beide Aromen miteinander verbinden.